Ideen für Anzing

GUT AUFGESTELLT. BEREIT FÜR MORGEN.

Solide und nachhaltige Finanzen

Anzing ist dank starker mittelständischer Handwerksbetriebe gut durch die Krisen der letzten Jahre gekommen. Wir haben darauf geachtet, solide zu wirtschaften und die Ausgaben klar zu priorisieren. Trotzdem konnten wir die notwendigen Investitionen in Kinderbetreuung, Grundschule und den Straßenunterhalt tätigen. Dank einer soliden Finanzpolitik ist die Gemeinde aktuell schuldenfrei. Für die Zukunft wollen wir unsere Betriebe und die Unternehmer vor Ort bei ihrer Entwicklung weiter unterstützen, sparsam haushalten und gemeinsam daran arbeiten, Anzing maßvoll weiterzuentwickeln.

Dörflichen Charakter bewahren – Ortskern stärken

Anzing soll Anzing bleiben! Wir wolle langfristig den dörflichen Charakter unseres Ortes erhalten. Das heißt für uns:  Einen deutlichen Schwerpunkt auf Nachverdichtung, eine Stärkung des Ortskerns und weniger neue Flächen ausweisen. Im Gemeinderat haben wir für die Bebauung von Flächen „Innen statt außen“ als Leitlinie festgelegt, Bebauungspläne angepasst und mit einer sog. „Sanierungssatzung“ den Grundstein für weitere Sanierungsmaßnahmen von kommunaler, aber auch privater Seite gelegt.

In Zukunft wollen wir den Anzinger Ortskern weiter gestalten: Hier sollen Wohnen, Leben und Arbeiten gleichermaßen möglich sein. Anzing ist geprägt von einer langen Geschichte und zahlreichen historischen Gebäuden. Das wollen wir erhalten und dort, wo es notwendig ist, nachhaltig investieren. Dafür braucht es gute Ideen aller Bürgerinnen und Bürger und finanzielle Unterstützung durch Freistaat und Bund.

Kinder und Jugendliche

In Anzing haben wir ausreichend Betreuungsplätze in Krippen, Kindergärten und der Ganztagsbetreuung der Grundschüler geschaffen. Der Neubau der „Offenen Ganztagsschule“ hat einen echten Mehrwert für Schüler, Eltern und die Lehrer erreicht. Zudem haben wir massiv in die Grundschule investiert: In neue Schultoiletten, den Schulhof, die Klassenzimmer oder digitale Tafeln.
Der Jugendraum am Sportplatz ist renoviert und aktuell 2x wöchentlich für Kinder und Jugendliche geöffnet. Zudem kann er als Partyraum von den Jugendlichen gebucht werden.

In Zukunft werden wir weiter in die Grundschule und in die Turnhalle investieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Barrierefreiheit im Schulgebäude. Uns ist es wichtig, dass Kinder und Jugendliche genügend Bewegungsflächen haben: Spielplätze sollen saniert und weiter ausgebaut werden.
Zudem wollen wir die Jugendlichen besser in gemeindliche Entscheidungen einbeziehen: Gemeinsam mit ihnen wollen wir Formate der Beteiligung entwickeln.

Landwirtschaft und Natur

Anzing ist seit Jahrhunderten ein von der Landwirtschaft geprägtes Dorf. Immer noch haben wir rund 40 Betriebe im Haupt- und Nebenerwerb, die für gute Nahrungsmittel und die Pflege der Landschaft sorgen. Dazu gehören auch Jagd, Naturschutz & Traditionspflege rund um den Ebersberger Forst. Die Anzinger Landwirte kümmern sich darüber hinaus um den Unterhalt zahlreicher Feldwege, halten die Sempt sauber und unterstützen mit ihrem Wissen, ihrer Arbeitskraft oder Fahrzeugen die Gemeinde und die Vereine. Dieses gute Miteinander wollen wir auch künftig erhalten und unser Dorf gemeinsam weiterentwickeln.

Bürgernähe und bessere Kommunikation

Anzing setzt auf soziale Medien: Wir sind auf Instagram und auf Facebook vertreten und informieren unsere Bürgerinnen und Bürger mit einem monatlich erscheinenden Gemeindeblatt. Dieses dient auch dazu, die gute Arbeit der Vereine zu zeigen.

Die notwendige Digitalisierung der Verwaltung wurde seit 2020 stetig verbessert, weiterentwickelt und neue bürgerfreundlichere Angebote geschaffen. Hier sind wir aber noch nicht am Ziel. Wir wollen alle technischen Möglichkeiten schaffen, damit die Anzingerinnen und Anzinger den besten Service bekommen und ihre Kommunikation mit dem Rathaus schneller, effizienter und einfacher wird.

Für die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir zusätzlich eine „HeimatApp“ als ergänzendes Angebot: Diese soll schnell und unkompliziert z. B. über Straßensperren, Veranstaltungstermine oder Neuigkeiten aus dem Rathaus berichten.

Ehrenamt und soziales Miteinander im Dorf

Anzing soll Anzing bleiben: Wir hatten und haben eine starke Dorfgemeinschaft. Bei uns schaut man aufeinander und wir unterstützen die Familien, die Hilfe brauchen. Wir sind stolz auf unsere Ehrenamtlichen, die in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens in der Feuerwehr, im Sport, der Nachbarschaftshilfe, in der Organisation von Festen und Feiern, in den Pfarreien und in der Brauchtums- und Traditionspflege so viel Unbezahlbares leisten. Dies Vereinsleben gilt es zu erhalten, unseren Kindern weiter den Wert des Ehrenamts für das Dorf, aber auch für jeden Einzelnen zu vermitteln und als Schwerpunkt der Arbeit der Gemeinde zu fördern.

Die schon bisher starken ehrenamtlichen Strukturen in der Seniorenhilfe brauchen wir in einer älter werdenden Gesellschaft auch für die Zukunft. Hier muss aber ein Gesamtkonzept entwickelt werden, wie wir unsere Seniorinnen und Senioren im Dorf bestmöglich unterstützen sowie Hilfe und gute Pflege anbieten können.

Nachhaltige Energieversorgung

Der Ausbau erneuerbarer Energien soll auch künftig ein Schwerpunkt der kommunalen Arbeit bleiben. Dort, wo es technisch machbar war, wurden seit 2020 die Liegenschaften der Gemeinde mit PV-Anlagen und unter Beteiligung der Bürger ausgestattet. Mit einer kommunalen Förderung für „PV-Balkonkraftwerke“ wurden zahlreiche Haushalte unterstützt. In Anzing gilt der Grundsatz, dass vorrangig die Dächer mit PV belegt werden sollen. Trotzdem kann im Ortsteil Auhofen die aktuell größte PV-Freiflächenanlage im nördl. Landkreis entstehen.  Mit einem PV-Freiflächenkonzept für die gesamte Gemeinde ist die Belegung auch künftig geregelt. Energieeffizienz in allen Liegenschaften ist ein Maßstab in der Arbeit der Verwaltung, hier sind wir aber noch lange nicht am Ziel. Geplant sind für die Zukunft: Ein kommunales Nahwärmenetz, die konkrete Umsetzung der aktuell beginnenden kommunalen Wärmplanung und das klimafreundliche/nachhaltige Bauen und Sanieren gemeindlicher Gebäude.

Interkommunale Zusammenarbeit

Gemeinsam sind wir stärker: Wir brauchen auch in Zukunft die gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden. In den letzten Jahren haben wir mit Initiativen wie der OstAllianz die Grundlagen dafür geschaffen. In den Themen Mobilität, Verkehrsplanung, Wohnungsbau, Wasserversorgung, Seniorenheim oder Radwegebau geht es nur zusammen. Kleinere Gemeinden wie Anzing profitieren vom Austausch: Auch künftig brauchen wir Zusammenschlüsse wie das landkreisübergreifende „Klimaschutznetzwerk“, dem Anzing seit 2025 erneut angehört, um Informationen, Ideen und Unterstützung zu erhalten.